Zehn Tipps für die richtige Pflege bei trockener Haut

Die Haut gilt als Spiegel der Seele eines Menschen. Tagtäglich ist sie verschiedensten Umwelteinflüssen wie Kälte, Hitze oder der Sonne ausgesetzt. Noch dazu beeinflussen die Gene, unsere Ernährung, Krankheiten sowie die psychische Verfassung das Hautbild. Die Haut ist das größte und funktionell vielseitigste Organ des Menschen. Gleichzeitig ist sie aber auch äußerst empfindlich und zart, mit einer Dicke von zwischen 1,5 und 4 Millimetern. Umso mehr verdient sie also eine intensive Pflege.

Etwa 20-50% der Altersgruppen sind von trockener Haut (Xerodermie) betroffen. Dieser Anteil nimmt mit steigendem Alter sogar noch zu, da nach und nach die Talgabsonderung (Sebostase) abnimmt. Trockene Haut führt zu Rötungen, Spannungsgefühlen und Rissen, Juckreiz sowie Austrocknungsekzemen. Deshalb ist es wichtig, dass du deine Haut gut pflegst. Eine regelmäßige Feuchtigkeitszufuhr ist unerlässlich, um ihre Austrocknung zu bekämpfen. Im Folgenden wollen wir dir daher zehn Tipps geben, wie du deine Haut pflegen kannst und sie in einem rosigen und glatten Zustand hältst:

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Die richtige Ernährung

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​Die richtige Ernährung kann deine Haut von vorneherein gegenüber bestimmten Einflüssen stärken. So schützt beispielsweise Vitamin E vor übermäßiger UV-Strahlung. Walnüsse, Mandeln oder Vollkornweizen enthalten nicht nur eine Menge an Vitamin E, sondern schmecken außerdem noch lecker. Eine ausgewogene Ernährung führt der Haut Feuchtigkeit und Nährstoffe zu und lässt dich ohnehin insgesamt besser fühlen.

Der Verzicht auf Alkohol und Nikotin

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Alkohol und Nikotin lassen die Haut frühzeitig altern, nicht nur, da sie die Haut austrocknen. Rauchen bewirkt einen Sauerstoffmangel, weil du dabei Kohlenmonixid einatmest. Die dadurch entstehenden Falten wirst du anschließend nicht mehr los. Dein Körper reagiert abgesehen davon aber schnell auf den Verzicht, du wirst dich spürbar gesünder fühlen, was sich auch in deiner Haut widerspiegelt.

Das ausreichende Trinken

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Die natürlichste Feuchtigkeitsspende für den Körper ist das ausreichende Wassertrinken. Es lässt dich nicht nur lebendiger fühlen und regt deinen Stoffwechsel an, es beschleunigt auch den Heilungsprozess der Haut. Du solltest mindestens zwei Liter pro Tag zu dir nehmen, damit du eine elastischere und straffere Haut bekommst.

Die richtige Bewegung

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Wenn du schwitzt, öffnen sich deine Poren und die Fettproduktion wird angeregt. Außerdem bringt Sport deine Durchblutung in Schwung, wodurch tote Hautzellen leichter von der Haut wegtransportiert werden können und sie jung und frisch bleibt. Überhaupt ist Sport gesund für den Körper und verbessert deine seelische Verfassung, was außerdem dein Hautbild verschönert.

Die ausreichende Erholung

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Nicht nur physische, sondern auch psychische Einflüsse wirken auf deine Haut ein. Stress strapaziert sie, führt zu Hautunreinheiten und trocknet die Haut aus. Um diese zusätzliche Beanspruchung und daraus resultierende Falten zu vermeiden, solltest du regelmäßig Pausen einlegen und einfach mal entspannen. Meditationsübungen sind geeignet, damit du dich vom Alltag erholen kannst und deiner Haut eine Ruhepause gönnst.

Die Wichtigkeit des Schwitzens

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Nicht nur das Schwitzen beim Sport kommt deiner Haut zugute. Auch ein Saunagang hat gesundheitsförderliche Nebeneffekte. Die Hitze der Sauna weitet deine Blutgefäße und verdoppelt die Oberflächentemperatur deiner Haut. So beshcleunigt sich auch der Hautstoffwechsel, wodurch unter anderem der Fett-Feuchtigkeitshaushalt stabilisiert wird. Das Saunieren trainiert deine Haut sogar darauf, Feuchtigkeit zu behalten.

Die Verwendung einer Feuchtigkeitsmaske

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Trockene Haut benötigt primär Feuchtigkeit. Zwar sollte sie auch zweimal täglich gereinigt werden, von übermäßigen Peelings solltest du aber besser absehen. Ausgetrocknete Haut ist bereits empfindlich, ein zusätzliches Schrubben strapaziert sie dann noch mehr. Eine Feuchtigkeitsmaske mit einem hohen Fettanteil hingegen spendet der Haut die nötige Pflege.

Die richtige Massage

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Massagen regen die Durchblutung der Haut an und fördern ihre Regeneration. Mit sanften, streichenden Massagebewegungen kannst du ihr etwas Gutes tun und die Wirkung von Pflegeprodukten fördern. Auch kannst du einen Lufaschwamm oder einen Massagehandschuh zur Hilfe nehmen, um Schuppen und andere Hautpartikel bei einer Dusche zu entfernen.

Das wöchentliche Peeling

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Ein wöchentliches Peeling befreit die Haut von toten Hautzellen und lässt die Haut samtweich werden, sodass du anschließend Pflegeprodukte aufgetragen kannst. Wichtig ist allerdings, dass du das Peeling nicht zu häufig anwendest, da die Haut sonst zu sehr beansprucht wird. Auch sollte es auf deinen Hauttyp abgestimmt sein; bei trockener Haut eignet sich beispielsweise ein Öl-Zucker-Peeling.

Das angenehme Raumklima

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Eine niedrige Raumfeuchtigkeit stellt vor allem in den Wintermonaten eine Gefahr für deine Haut dar. Zentralheizungen senken sie von 40 bis 60 auf 25 Prozent herab, wodurch die Haut austrocknet und zu jucken beginnt. Abhilfe schaffen Zimmerpflanzen: Zypergras, Zimmerlinde, Grünlilie und Papyrusstaude befeuchten das Raumklima. Zwei bis drei dieser Pflanzen oder regelmäßiges Stoßlüften wirken der Trockenheit entgegen.

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