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Gesichtsbehandlung einfach, natürlich und schnell​

Sichtbare Ergebnisse und langanhaltende Resultate bei sehr einfacher Anwendung. Du kannst die Gesichtsbehandlung zu Hause mit einfachen Mitteln selbst durchführen. Deine Haut wird auf natürliche Art und Weise gereinigt und wird wunderbar glatt. Gerade in der heutigen Zeit wird Deine Haut durch Umweltbelastung, Wettereinflüssen und trockener Raumluft stark strapaziert. Da ist es umso wichtiger, dass du Deine Haut ein wenig verwöhnst. Das geht ganz leicht mit einfachen Zutaten, die in jedem Haushalt zu finden sind.


Deine Haut hat ihren eigenen Rhythmus, alle 28 Tage erneuern sich Deine Zellen der oberen Hautschicht. Gehe achtsam und liebevoll mit Deiner Haut um, denn als erstes sieht man Dir immer ins Antlitz. Durch die natürlichen Zutaten verzichtest du zusätzlich auf umweltbelastende Plastikabfälle, Mikroplastikpartikel, künstliche Konservierungsstoffe und Verpackungsmaterial. Das ist nicht nur Wellness für Dich persönlich, sondern du schonst auch die Umwelt. Du brauchst eine kleine Schüssel, einen Pinsel, Kosmetiktücher und ein frisches rohes Ei.

Das Eiweiß vom Eigelb trennen

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Zum Trennen des Eiweißes vom Eigelb benutzt Du eine saubere kleine Schüssel. Du schlägst das Ei in der Mitte auf und lässt das Eiweiß in die Schüssel laufen. Dabei schwenkst Du das Eigelb von einer Hälfte der Eierschale in die andere, bis das gesamte Eiweiß in die Schüssel gelaufen ist.

So wird das Eiweiß aufgetragen

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Deine Haut sollte dabei frei von Cremeresten oder Make-Up sein. Nur so kannst Du die besten Resultate erzielen. Verrühre das Eiweiß zunächst ein wenig mit dem Pinsel, trage es dann dünn und gleichmäßig auf Deine Haut auf. Bestimmte Gesichtspartien, wie zum Beispiel die T-Zone kannst Du ruhig etwas dicker einpinseln.

Bedecke Dein Gesicht mit Kosmetiktüchern

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Nachdem Dein Gesicht mit Eiweiß bedeckt ist, beginnst Du damit, Kosmetiktücher darüber zu verteilen. Tücher, die überlappen, kannst du gerne abreißen. Die Augenpartie, Nasenlöcher und Mund sparst Du natürlich aus. So verfährst Du, bis Dein gesamtes Gesicht ganz mit Papier bedeckt ist. Das restliche Eiweiß pinselst Du nun einfach darüber.

Du Ergebnis kann sich sehen lassen

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Dein Gesicht ist nun mit Kosmetiktüchern bedeckt Das Ganze sollte ca. 40 Minuten einwirken. Nach dieser Zeit wird die Maske getrocknet sein, Du kannst sie einfach abziehen. Die Mitesser und Gesichtshärchen bleiben an der Maske kleben. Wasche Dein Gesicht mit frischem Wasser. Deine Haut ist nun gereinigt und wunderbar glatt.

Hier das Video

Ach ja, und wenn Du auf Deine schöne Haut angesprochen wirst, gib das Rezept gerne weiter, Deine Freundinnen und Freunde werden es Dir danken!

Alltag Tipps

Mit handelsüblichen Drogerie-Färbemittel Gesicht verätzt

Der Glaube, dass im Handel befindliche Artikel völlig unbedenklich sind, erweist sich leider immer öfter als Trugschluss. Diese schmerzliche Erfahrung musste auch die 16-jährige Australierin Tylah Durie machen. Wie jeder normale Teenager legt auch Tylah viel Wert auf ihr gutes Aussehen. Eines Tages kam sie deswegen auf die Idee, sich mit einem herkömmlichen Färbemittel aus der örtlichen Drogerie die Augenbrauen nachzuzeichnen.

Bereits in der Vergangenheit hatte sie sich öfters einmal die Haare, aber auch die Augenbrauen mit solchen Mitteln gefärbt. Da sie also bereits Erfahrungen mit Färbemitteln hatte, dachte sie gar nicht daran, dass dieses Mal etwas Schlimmes passieren könnte. Doch dieser Gedanke sollte sich als folgenschwerer Irrglaube erweisen, der sie fast ihr Augenlicht gekostet hätte. Heute will sie andere Teenager mit ihrer Geschichte warnen.

Warum Du immer einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen solltest

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Wie wohl jeder normale Konsument, dürfte Tylah nicht die einzige sein, die die genauen Angaben zu den Inhaltsstoffen des Färbemittels nicht überprüfte. Schließlich hatte sie auch ähnliche Mittel in der Vergangenheit schon einmal ausprobiert und gut vertragen. Dabei entging ihr jedoch, dass das aktuelle Produkt den Wirkstoff Phenylendiamine enthielt, der auch unter dem Namen Diaminobenzole oder mit den Abkürzungen PPD oder PDA in der Liste der Inhaltsstoffe zu finden ist.

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Dabei handelt es sich um eine chemische Verbindung, die sehr oft für Hennafarben, aber auch für herkömmliche Haarfarben benutzt wird. Jedoch reagieren viele allergisch auf diesen Wirkstoff, weswegen es ratsam ist, einen Tag vor der Anwendung einen Allergietest durchzuführen. Denn manches Mal, wie auch in Tylahs Fall, kann sich die allergische Reaktion sogar erst nach 24 Stunden zeigen. Dann aber mit gravierenden Folgen.

Die horrenden Ausmaße der allergischen Reaktion

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Die allergische Reaktion auf das Produkt war bei Tylah so schlimm, dass sie am nächsten Morgen ihre Augen nicht mehr öffnen konnte. Diese waren über Nacht nämlich völlig zugeschwollen, brannten und juckten zudem sehr stark. Die Haut um Tylahs Augenbrauen wiesen neben einer starken roten Verfärbung zudem Blasen auf. Auch ihre Wimpern fielen aus. Doch das schlimmste waren für Tylah wohl nicht nur die unerträglichen Schmerzen, sondern auch der Gedanke, dass ihre Sehkraft in Mitleidenschaft gezogen war.

Sofortige ärztliche Hilfe ist entscheidend

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Diese Befürchtung war nicht ganz unbegründet. Denn wäre Tylah nicht sofort ins Krankenhaus gegangen und dort ärztlich behandelt worden, hätte sie dauerhaft blind werden können, so teilten es ihr die Ärzte später mit. Nicht nur ihre Haut, sondern auch ihre Augäpfel waren nämlich von der schweren Verätzung betroffen. Erst die schnelle ärztliche Behandlung konnte Abhilfe schaffen und ihr Zustand verbesserte sich dank einer Salbe sehr bald.

Wer schön sein will muss leiden? - Auf keinen Fall!

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Der Spruch: Wer schön sein will, muss leiden dürfte von Tylah mittlerweile mehr als verneint werden. Denn die unsäglichen Schmerzen haben ihr eine Lektion fürs Leben erteilt. Fortan will die 16-jährige daher die Finger von Färbemitteln aller Art lassen und ihre Augenbrauen nur noch mit Make-up nachzeichnen.

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Dennoch möchte sie mit ihrer Geschichte andere Mädchen vor ähnlichen Situation bewahren und sie eindringlich vor den Gefahren von Färbemitteln warnen. Hast auch Du schon einmal ähnliche Erfahrungen wie Tylah gemacht? Dann teile sie uns mit und diskutieren mit anderen Usern darüber!

Lifestyle

Tätowierungen, die Du Dir sofort stechen lassen würdest

Tattoos gehören schon seit Jahrtausenden zu der Kunstform, die Zeichen, Bilder oder ganze Geschichten auf die Haut ihrer Träger bringt. Die, die dieser Kunst nachgehen, die Tätowierer, üben jeden Tag, um immer bessere Formen zu stechen oder neue kreative Techniken zu erlernen. Für viele in diesem Bereich ist es jedoch ebenfalls etwas monoton geworden, da gerade in der heutigen Zeit viele ein einfaches, diskretes Tattoo mit einer persönlichen Note wünschen. Dabei können viele dieser Tattooartists deutlich mehr, als „nur" ein chinesisches Zeichen für Glück in den Nacken stechen.

Hier haben wir 50 Personen zusammengestellt, die etwas ganz Besonderes wollten und dies von ihrem Tätowierer erwarteten. Dabei sind ganz unglaubliche Tattoos entstanden, bei denen wir ohne mit der Wimper zu zwinkern selbst sofort zuschlagen würden. Diese Bilder beleuchten beeindruckend die Möglichkeiten, die Fertigkeiten und die Passion, mit der viele in der Szene arbeiten und damit besondere Kunst schaffen.

Der Tod auf dem Rücken 

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Tattoos sind auf der ganzen Welt sehr beliebt. Kaum jemand hat heute keines. Doch in einigen Ländern und Regionen genießt diese Kunst nicht nur positives Ansehen. Beispielsweise in Japan. Denn hier waren Tattoos eine lange Zeit ein Zeichen für das organisierte Verbrechen. Selbst heute ist das öffentliche zur Schau stellen, selbst für Touristen, mancherorts verboten.

Atemberaubende Kunst 

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Das Wort Tattoo wurde im frühen 18. Jahrhundert durch die Polynesier geprägt. Sie nutzen das Wort Tatau, was so viel wie „Schreiben" bedeutet. Davor bezeichneten sie diese Tattoos als „Gemälde". Sie selbst benutzten diese Art der Kunst, um sich gegenseitig identifizieren zu können. So hatte jeder ein Tattoo, das etwas mit seiner Persönlichkeit zu tun hatte.

Die Spur eines riesigen Tieres 

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Erfinder der Tätowiermaschine war ein gewisser Samuel O´Reilly. Dieser erfand das auf einem elektrischen Stift basierende Stück Technik und ließ es sich im Jahr 1891 erstmalig patentieren. Der elektrische Stift, auf dem die Erfindung basierte, war eine Erfindung von Thomas Edison. Jedoch verwarf dieser ihn als misslungen. Die Tätowiermaschinen hingegen wurde ein weltweiter Hit.

Einblick in das Innerste 

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Nachdem die Maschine von O´Reilly patentiert war, nutzte dieser eine hohle Nadel mit permanenter Tinte. Über den Motor wurde diese nun hoch- und runtergeführt und schaffte zu Beginn rund 50 Stiche pro Sekunde. Heutzutage nutzen wir Maschinen, die leicht das Dreifache schaffen. So setzten heutige Tattookünstler etwa 150 Stiche je Sekunde.

Wie ein Korsett aus Haut 

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Du könntest nun vielleicht denken, dass Tattoos etwas sind, das moderne Menschen sich stechen lassen und das es früher eben kulturell bedingte Werke waren. Doch weit gefehlt. Schon früh haben Menschen sich Tattoos bewusst als Verzierung oder Kunst stechen lassen. So auch der amerikanische Präsident Theodore Roosevelt. Er hatte sein Familiewappen auf der Brust.

Traditionelles, perspektivisches Tattoo

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Im Gegensatz zur heutigen Zeit waren persönliche Tattoos noch vor nicht all zu langer Zeit eher selten anzutreffen. Auch, wenn es Ausnahmen gab. Heute haben in Deutschland sehr viele Menschen im Alter zwischen 26 und 40 Jahren mindestens ein Tattoo. Tendenz steigend. Dabei sollen es hierzulande rund 22 Millionen Menschen mit der Körperkunst sein.

Eine beeindruckende Kirche 

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Die Industrie, die sich um das Tätowieren aufgebaut hat, ist in der Zwischenzeit eine feste Größe der Wirtschaft geworden. Das spricht nicht nur für das gute Geschäft der Studios und somit der Tätowierer, sondern auch für die Nachfrage derer, die sich nach Tattoos sehnen. Gerade bei guten Künstlern gibt es oft monatelange, wenn nicht jahrelange Wartelisten.

Realismus pur: Michael Jordan 

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Seefahrer hatten schon immer besondere Bedeutungen für ihre Tattoos. Wenn ein Seefahrer beispielsweise eine Schildkröte tätowiert hat, heißt das für gewöhnlich, dass er den Äquator überquert hat. Ein Drache steht hingegen für eine Reise nach China. Und gegen das Ertrinken haben sich manche Seefahrer, Schweine auf die Füße stechen lassen.

Ein Bär mit Wut im Bauch 

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Ötzi, den man an der Grenze zwischen Österreich und Italien fand, lebte vor über 5000 Jahren. Er war so gut mumifiziert, dass Wissenschaftler die Möglichkeit hatten, ihn ausreichend zu studieren. Bei den Untersuchungen fanden diese mehr als 50 Tattoos auf seinem Körper. Diese wurden durch Punktieren und anschließendem Bemalen mit Holzkohle geschaffen.

Die Rüstung unter der Haut 

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Doch nicht immer waren Tattoos etwas Positives. Es gab ebenfalls schon immer Zeiten, in denen Tattoos dazu eingesetzt wurden, Menschen, Klassen oder alles, das „anders" war, zu kennzeichnen. So hatte beispielsweise der römische Kaiser Theophilus, religiösen Menschen, die gegen ihn waren oder ihn kritisierten, elf Zeilen Obszönitäten auf die Stirn tätowieren lassen.

Zum Teil menschliche Maschine 

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Es gab Zeiten, da war es ganz natürlich, Menschen, die beispielsweise ein Verbrechen verübt hatten oder anderweitig in Ungnade gefallen waren, mit Tattoos zu kennzeichnen. Ebenso wurden Sklaven mit Zeichen markiert, damit jeder wusste, wer ihm da gegenüberstand. Bei Kriminellen war ein üblicher Spruch auf der Stirn: „Haltet mich auf. Ich bin ein Entflohener."

Offenes Fleisch und Knochen 

dumpaday

Das älteste Tintenrezept zum Tätowieren, das bekannt ist, ist eines aus dem alten Ägypten. Schon hier wurden also Tattoos bewusst genutzt. Zur eigenen Körperkunst, als auch, wie bereits erwähnt, um Kriminelle, Sklaven und „andersartige" zu kennzeichnen. Dieses bestand aus Pinienrinde, Essig, korrodierter Bronze, Salze der Schwefelsäure, Saft vom Lauch und Insekteneier.

Ein Schädel wie eine Wand 

Aus alten Überlieferungen geht ebenfalls hervor, dass es auch früher schon die Versuche gab, unerwünschte Tattoos wieder loszuwerden. So gab es ebenfalls verschiedene Rezepte, mit denen ein Sud hergestellt werden konnte, um die Dinge aus der Haut zu entfernen. Für eines brauchte der Nutzer Wein, Knoblauch und Taubenkot. Ob es gewirkt hat, ist nicht überliefert.

Aus den Tiefen der See 

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Ebenfalls gab es Tattoos, die nicht einfach zu überstehen waren. So stachen die Samoaner in früherer Zeit Tattoos, die einige Wochen zur Vollendung benötigten. Dabei wurden diese so lange gestochen, bis der Träger vor Schmerzen weinte. Nicht selten wurden die Tätowierten krank dabei und steckten sich mit Infektionen an oder starben dabei.

Gruseliges Abbild eines Filmmörders 

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Aufgrund von historischen Überlieferungen soll Queen Kamalau von Hawaii die erste Person gewesen sein, die sich jemals ein Tattoo auf die Zunge hat stechen lassen. Die Entscheidung für diese sehr schmerzhafte Tätowierung viel, weil sie den Schmerz über den Tod ihrer Mutter nicht ertragen konnte. Bis heute gibt es nicht viele Menschen mit solch einem Tattoo.

Realistisches Stammes-Tattoo 

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Die erste Frau mit einem Tattoo in den Vereinigten Staaten, über die es Aufzeichnungen gibt, war Olive Oatman. Nachdem ihre gesamte Familie von Indianern umgebracht wurde, hatten diese sie gekidnappt. So wurde sie für den Stamm zu einer Sklavin. Als sie freigelassen wurde, wurde Olive Oatman berühmt für Ihre Tattoos im Gesicht.

Farbenfrohe Katze mit Stil 

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Als eine der ersten bekannten Frauen, die den Körper voll mit Tattoos hatte, ist Betty Broadbent bekannt. Sie hatte im Jahr 1927 über dreihundertfünfzig Tattoos überall auf ihrem Körper und das zu einer Zeit, in der Tattoos überwiegend von Gangmitgliedern und Kriminellen getragen wurden. Sie reiste mit einem Zirkus durchs Land und wurde später selbst Tätowiererin.

Orientalisches Ganzkörpertattoo 

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Als im Jahr 1932 das Lindbergh Baby in den Vereinigten Staaten gekidnappt wurde und das Land in Schrecken versetzte, waren viel Eltern sehr besorgt. Um sich etwas Sicherheit zu verschaffen, machten diese massenhaft Termine bei Tätowierern aus, um den eigenen Babys die wichtigsten Informationen unter die Haut stechen zu lassen.

Beeindruckende Perspektive mit Sinn 

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Aufgrund von Hepatitis B, waren Tattoos zwischen 1961 und 1997 in New York verboten. Erst danach wurden die Gesetzte hierzu gelockert und Menschen konnten sich nun auch hier tätowieren lassen. In Oklahoma hingegen war es bis ins Jahr 2006 illegal, sich ein Tattoo stechen zu lassen. Anschließend mussten erst Gesetze geändert werden.

Fotorealistisches Tattoo eines Auges 

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In der Zwischenzeit gibt es unzählige tätowierte Menschen auf der Welt. Bei einer Umfrage kam heraus, dass von diesen, mehr als 35 Prozent sich selbst als Tattoo-Süchte bezeichnen würden. 17 Prozent der Befragten gaben an, dass sie ihr Tattoo bereuen würden, und 11 Prozent der Tätowierten werden ihr Tattoo wieder entfernen lassen.

Perfekte künstlerische Umsetzung 

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Die in Amerika zuständige Stelle für die Zulassung von unter anderem Tattoo-Tinte, die „Food and Drug Administration of the United States", hat die dort genutzte Tattoo-Tinte nie genehmigt. Noch hat sie diese bis heute in irgendeiner Art reguliert. Überraschenderweise wird die meiste Tinte dort mit Metallsalzen anstatt von Farbstoff hergestellt.

Der berühmte Van Gogh 

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Im Gefängnis sind Tattoos eine große Sache. Die Insassen sind entsprechend einfallsreich, was die Erfindung von Tätowiermaschinen betrifft. Oft finden sich Kreationen aus kleinen Elektromotoren, wie sie in CD-Playern oder Kassettendecks vorkommen in Kombination mit Stiften. Die „Tinte" besteht überwiegend aus geschmolzenem Plastik, gemischt mit Urin, Blut oder anderen ungesunden Flüssigkeiten.

Helden der eigenen Kindheit 

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Als die Person mit den meisten Tattoos auf der Welt, ist Lucky Diamond Rich bekannt geworden. Seine Haut ist überall bedeckt von den gestochenen Bildern. Dabei haben sich bereits mehr als 136 Künstler auf seinem Körper verewigt. Damit weitere hinzukommen können, lässt sich Lucky weitere Tattoos über die bereits Bestehenden stechen.

Geschichtsfan mit astrologischer Neigung 

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Den Weltrekord für gestochene Tattoos innerhalb von 24 Stunden, hält Robbie Coach. Dieser schaffte mehr als 550 der kleinen Kunstwerke in gerade einmal einem Tag. Bisherige Rekordhalterin war Kat Von D. Die berühmte Tätowiererin, Veganerin und Mutter, ist als Künstlerin bekannt aus der TV-Show LA Ink. Wie lange der Rekord wohl Bestand hat?

Beeindruckende Gestaltung und Umsetzung 

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Der durchschnittliche Preis für ein Tattoo liegt in etwa bei 40 Euro. Große Tattoos kosten dann rund 200 Euro in der Stunde. Besonders fähige oder berühmte Tattoo-Künstler verlangen entsprechend höhere Preise. So ruft Scott Campbell, reichster Tattoo-Künstler der Welt, beispielsweise 1000 Dollar für die erste Stunde auf. 200 weitere werden bei erfolgreichem Abschluss fällig.

Wie aus einem beängstigenden Albtraum 

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So manches Tattoo soll großflächig sein und bedarf daher einer entsprechenden Planung. Hinzu kommt die eigentliche Zeit, die der Künstler benötigt das gewünschte Motiv zu stechen. Die längste Tattoo-Session, die bekannt ist, wurde in Italien im Jahr 2016 durchgeführt. Hier hatten zwei Tätowierer über 52 Stunden und 56 Minuten am Stück tätowiert.

Immer im Blick des Engels 

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Eine Frau aus Belgien wollte eigentlich nicht, was sie nach dem Aufwachen feststellte. Der Künstler hatte ihr 56 Sterne überall im Gesicht tätowiert. Als sie dies feststellte, war es der blanke Horror für sie, gab diese später an. Heute ist sie damit im Reinen, da es ohnehin ihr Plan war, sich mehrere im Gesicht stechen zu lassen.

Wie im Film 

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Wer gedachte hätte das wäre bereits seltsam, sollte wissen, das der Tätowierer, der die Belgierin im Gesicht tätowierte, kurze Zeit danach berühmt wurde. Nicht wegen der Sterne, sondern aufgrund des Umstands, dass er seinen Namen in das Gesicht seiner Freundin tätowierte. Und das nur wenige Stunden, nachdem diese sich kennengelernt hatten.

Realistisches Abbild 

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Im Jahr 2005 entschied sich eine Mutter aus Amerika für einen ungewöhnlichen Schritt. Sie verkaufte ihre Stirn an die Öffentlichkeit. Ein Online-Kasino zahlte ihr 10.000 Dollar dafür, das sie sich den Namen des Kasinos quer über die Stirn tätowieren ließ. Damit wurde sie die erste menschliche Werbesäule. Etwas wenig Entlohnung für solch ein Tattoo finden wir.

Unglaublich detailgetreu gestochen 

Ein ehemaliger Soldat gilt als lebendes Mahnmal. Er ließ sich all die Namen der Soldaten auf seinen Körper tätowieren, die im Krieg in Afghanistan ums Leben gekommen waren. Als Zeichen des Respekts prangern diese Namen nun auf seinem Rücken, beiden Beinen und seiner Brust. So wird seine Haut immer an die Gefallenen erinnern.

Frankensteins Monster 

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Engel sind seit jeher ein beliebtes Motiv. Nicht nur heutzutage liegen diese stark im Trend. So fanden Archäologen eine Mumie, die mehr als 1.300 Jahre alt ist. Bei den anschließenden Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass diese an der Innenseite eines Schenkels bereits ein Tattoo in Form eines Engels getragen hatte.

Ein Fan von Twin Peaks 

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Tatsächlich erscheint es heute so, dass die meisten tätowierten ägyptischen Mumien, Frauen sind. So gehen die Wissenschaftler heute davon aus, dass die Tattoos damals als Symbol für den höheren Status galten. Ebenso wurden Konkubinen der Adligen mit Tattoos als solche gekennzeichnet. Eine der gefundenen Mumien schien sogar zu einer Hohepriesterin zu gehören.

Ein Leckerbissen für die Gottesanbeterin 

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In Neuseeland leben die Maori. In dieser Kultur gelten Tattoos als besondere Statussymbole. Besonders die Tätowierungen im Gesicht stehen für den höheren Status eines Maori. Diese werden nach traditionellen Überlieferungen mit speziellen Werkzeugen gestochen. Das Gesicht deshalb, weil der Kopf als wichtigster Teil des Körpers angesehen wird.

„Der weiße Hai“ 

tattooartistmagazineblog

Als erste Frau, die ihre Tattoos professionell nutzte, ging Nora Hildebrandt in die Geschichte ein. Sie war in ganz Amerika bekannt und zog anfangs mit Zirkussen und Shows durch das Land, um Geld zu verdienen. Später verdiente sie sehr viel Geld, indem sie bestimmte Mode präsentierte. Dabei gab sie immer an, dass Indianer sie gegen ihren Willen tätowiert hätten.

Stanley Kubricks „The Shining“ 

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Die wahre Geschichte hinter Nora Hildebrandt ist jedoch eine andere. Ihr Vater war einer der ersten tatsächlichen Tattoo-Künstler, der in den Vereinigten Staaten tätig war. Er reiste von Deutschland bis nach Amerika und brachte seine Kunst mit. Seine Tochter diente ihm dabei als lebende Leinwand, an der er sein Können präsentierte.

Glühen unter Schwarzlicht 

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Als in den Vereinigten Staaten von Amerika das erste Mal Sozialversicherungsnummern eingeführt wurden, begannen die Menschen sich diese Nummern überall auf den Körper tätowieren zu lassen. Im Jahr 1995 rief der damalige Verteidigungsminister William Perry die Menschen dazu auf, sich auch die Blutgruppe für den Fall eines Angriffs tätowieren zu lassen.

Psychedelische Resonanz 

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Auch die Spielwarenindustrie versuchte, mit dem Trend mitzuhalten. So kreierte Mattel im Jahr 1998 eine Barbie für ihre neue Kollektion, die ein Tattoo auf dem Bauch hatte. Sie nannten diese „Butterfly Art Barbie". Jedoch hatten die Kinder nur kurz Freude an dieser Schöpfung. Eltern beschwerten sich und so mussten Mattel die Puppe wieder vom Markt nehmen.

Die eigenen Tattoomaschine 

lolwot

Doch Mattel wollte so leicht nicht aufgeben und sah den Zeitpunkt als ungünstig. Erneut versuchte der Spielzeughersteller sein Glück im Jahr 2011. In diesem brachte er eine neue Hippe Barbie auf den Markt. Diese hatte pinke Haare und ihr Oberkörper war völlig mit Tattoos überzogen. Auch in diesem Fall beschwerten sich Eltern und die Puppe verschwand wieder.

Beeindruckendes Werk in 3D 

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Ein Bordell in Deutschland hatte eine großartige Werbeidee. Sie offerierten jedem, der sich das Logo des Bordells tätowieren ließ, freien Eintritt. Bisher haben sich nach eigenen Aussagen mehr als 50 Männer das Logo stechen lassen und genießen seitdem einen, wie versprochen, freien Eintritt in das Etablissement.

Steinplatte mit Ornamenten 

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Ein Pizza Truck wollte sein Jubiläum entsprechend feiern. Dabei entschieden sie, dass sie Menschen lebenslang mit Pizza versorgen würden, wenn sich diese ein Tattoo bei einem Tätowierer, den sie angestellt hatten, machen ließen. Dabei versicherten sie, dass diese jeden Tag eine Pizzaschnitte oder einen 8 Dollar Nachlass erhalten würden, abhängig von den Kosten des Tattoos.

Die perfekte Perspektive 

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In der Szene gibt es, obwohl die Klischees oftmals in eine ganz andere Richtung gehen, eine sehr soziale Basis, die auf dem Miteinander beruht. So finden sich beispielsweise Tattoo-Künstler und Organisationen auf der ganzen Welt verteilt, die Frauen, die ihre Brustwarzen aufgrund von Krebserkrankungen verloren haben, kostenfreie Brustwarzen-Tattoos anbieten.

Ein Tattoo wie ein Foto 

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Wie wir bereits bei einem der vorherigen Tattoos erwähnt hatten, sind einige Menschen mit ihren Tattoos absolut nicht zufrieden. Entweder, weil es nicht mehr zeitgemäß ist oder das Tattoo schlicht nicht mehr gefällt. Heute lassen sich diese mit Laser entfernen. Dabei werden die entsprechenden Pigmente mit dem Laser zerschossen, was das Immunsystem veranlasst, diese abzustoßen.

Der freie Geist: Albert Einstein 

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Die Entfernung von Tattoos gelingt bei rein schwarzer Farbe am besten. Hier wird der Laser besonders gut von den Pigmenten aufgenommen. Entsprechend werden für bunte Farben andere, spezifischere Laser verwendet, um die Pigmente zu brechen, sodass diese vom Körper abtransportiert werden können. In allen Fällen ist meist mehr als eine Sitzung nötig.

Atemberaubender Detailreichtum der Tintenkunst 

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Bei den Motiven gibt es eigentlich kaum Grenzen. Diese sind meist nur limitiert durch die Fantasie des zu Tätowierenden und den künstlerischen Fähigkeiten des Tätowierers. Tribal Motive sind dabei die meist angefragten Designs bei Männern und Frauen. Kurz dahinter liegen Sternchen, die besonders von weiblicher Kundschaft angefragt werden sowie Engel.

Schlange mit eigenem Menschen 

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Die Körpermodifikation des Tätowierens basiert auf der Einbringung von Farbe, Tinte oder Pigmenten unter die Haut. Damit werden die Motive geschaffen. Doch gerade in Deutschland wird das Word Tattoo überwiegend falsch geschrieben. Aktuelle Rechtschreibtests zeigen, dass hierzulande meist „Tatto" oder auch „Tatoo" geschrieben wird. Zum Glück ist das nicht ausschlaggebend für die Berechtigung eines zu tragen.

Die Erschaffung eines Spartiaten 

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Die Spartiaten waren ein sehr abgehärtetes Volk. So wurden die Jungen kurz nach der Geburt bereits vom Rat der Ältesten inspiziert, um mögliche Deformierungen festzustellen. Denn sie wurden im Kampfsport, der Disziplin und der Abhärtung erzogen. Ein Leben, mit Verbot auf alle erleichternden Bequemlichkeiten. Selbst Mädchen wurden dieser Doktrin unterworfen und nach ihr ausgebildet.

Ein Arm voller Erinnerungen 

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Auch im Zweiten Weltkrieg wurde tätowiert. So wurde das Tätowieren erstmals im Herbst 1941 im Konzentrationslagern Auschwitz eingeführt. Einige Monate später, im Frühjahr 1942, ebenfalls in Birkenau. Tätowiert wurde überwiegend der Arm. Manchmal auch die Brust. Damit wurden alle markiert, die als fit für die Arbeit galten.

Künstlerische Freiheit im Detailreich 

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Viele Menschen lieben spezielle Charaktere. So ist bei dem amerikanischen Militär der Cartoon Charakter Tasmanian Devil sehr beliebt. Anfang des letzten Jahrhunderts erfreuten sich viel an Popeye oder Betty Boop. Heute sind es mehr Tiere mit speziellen charakteristischen Eigenschaften wie beispielsweise ein Adler. Doch auch Batman oder andere Superhelden sind sehr beliebt.

Spektakuläres Tattoo mit Tiefe 

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In der Welt der Tattoos gilt es als unethisch, wenn jemand die besondere Idee oder den Stil jemand anderes kopiert. So werden oftmals selbst Tattoos abgelehnt, die auf alten ägyptischen Mumien gefunden wurden, da diese zu der Person gehören, die sie einst getragen haben. Ausnahme hiervon sind Tattoos von Eltern und Großeltern, die sich Kinder über Generationen weitergeben.

Kristallkugel mit zwei Welten 

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Bei einem Tätowierer hat der Kunde in der Regel die Möglichkeit, sein Tattoo aus einem Katalog zu wählen oder sich eines frei vom Tätowierer kreieren zu lassen. Bei der Auswahl im Katalog ist das ein wenig so, als würde jemand ein Kleid von der Stange kaufen. Das könnte auch jemand anders tragen.

Kennst Du jemanden mit Tattoos oder hast Du Freunde, die auch gerne eines hätten? Dann schicke ihnen doch unseren Beitrag!